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Die Wetterstation, die schobi.de mit den aktuellen Wetterdaten versorgt, ist ein kleines, fast unscheinbares Kästchen: 
Das wichtigste Kriterium an dem Gerät ist eigentlich die serielle Schnittstelle, mit der man die Station mit einem PC verbinden kann um die Daten automatisiert auslesen zu können, aber dazu später mehr. Die eigentlichen Wetterdaten werden von mehreren Sensoren aufgezeichnet: 
Links ist der Wind- und der Regenmesser zu sehen, rechts der Temperatur-Luftdruck-Luftfeuchte-Sensor mit der Übertragungseinheit. Die Sensoren senden die Daten per Funksignal an die Station. Die Sensoren sind am Gartenhäuschen angebracht, was die günstigste Stelle dafür darstellt. Dass heisst aber leider nicht, dass der Standpunkt optimal ist: die gemessenen Winddaten sind mit Vorsicht zu genießen, da im näheren Umkreis weitere Häuser stehen, die die Messergebnisse verfälschen. Für den Wetterverlauf wird bei der Windgeschwindigkeit außerdem immer nur ein Durchschnittswert aufgezeichnet, gemessene Höchstgeschwindigkeiten gehen darin leider unter. Das ist technisch aber leider nicht anders machbar gewesen. Der Temperatur-Sensor ist weiter zwar immer im Schatten, doch an sehr sonnigen Tagen heizt sich das komplette Gartenhäuschen mit auf, was die Temperatur ebenfalls etwas verfälscht. Ein weiterer Temperatursensor, der nicht mit der Wetterstation verbunden ist, hat aber eine Abweichung von höchstens 2-3°C ergeben. Ich denke, damit kann man leben. Da ich direkt an der Wetterstation selbst keinen extra PC aufstellen wollte, habe ich mir einen sog. SerPortServer gekauft: 
Dieses Metallkästchen hat neben einem seriellen Anschluß, an dem die Wetterstaion angesteckt ist, einen Netzwerkanschluß. Damit kann man einen seriellen Anschluß über's Netzwerk 'verlängern'. Auf einem meiner Server musste ich dazu einen Treiber installieren, der einen virtuellen COM-Port einrichtet. Für den Server selbst sieht es dann so aus, als wäre die Wetterstation direkt an ihm angestöpselt. Dadurch funktioniert auch die Software, die bei der Station dabei war, ganz normal (naja, anfangs gab es noch massive Probleme, die mir der Hersteller des SerPortServers aber durch ein Treiber-Update beseitigt hat, an dieser Stelle nochmal vielen Dank an die Firma VisionSystems!): 
Anhand diese Programms kann man erstens die aktuellen Wetterdaten viel komfortabler ablesen als an der Station selbst (das LCD-Display ist 'ne mittlere Katastrophe...) und zweitens gibt es eine Text-Datei aus, die ebenfalls immer die aktuellen Daten enthält. Diese Datei wird im Sekunden-Takt von einem selbstgeschriebenen VB-Programm eingelesen und auf neue Werte überprüft. Sind neue Werte vorhanden, werden diese sofort auf schobi.de hochgeladen (für die Wetteranzeige am rechten Rand) und außerdem in einer Datenbank abgelegt. Diese Datenbank ist dann auch die Quelle für die Verlaufsgrafiken, die im zwei-Minuten-Takt aktualisiert werden. Die Verlaufsgrafiken werden von einem ebenfalls selbst geschriebenen PHP-Skript erzeugt und dann auf schobi.de hochgeladen. Irgendwann möchte ich auch ein Wetterarchiv einrichten, aus dem man dann ältere Werte abfragen kann. Mir fehlt 'nur' noch die passende Idee, wie man das umsetzen kann. Das größte Problem dabei ist, dass die ganzen Wetterdaten nur bei mir zu Hause verfügbar sind, ich muss es also irgendwie schaffen, nicht nur die aktuellen Daten, sondern die komplette Datenbank auf schobi.de zu hinterlegen, was mir zwar noch etwas Probleme bereitet, aber deswegen nicht unmöglich ist. Aber das ist ja nur ein weiterer Grund, regelmäßig 'mal auf schobi.de vorbeizuschauen! 
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